Umfrage: Backups?

In der heutigen Umfrage möchte ich auf das wichtige Thema Backups eingehen. Wie handhabt ihr eure Backups? Ist das NAS für euch das Backup-Ziel eurer Notebooks oder PCs? Wie sichert ihr die Daten eures NAS ab?

Ich fange direkt mal wieder an: Das NAS ist bei mir Backup-Ziel für die PCs und Macs bei uns im Haushalt. Für die Macs nutze ich Timemachine und die PCs sichern ihre Daten indem sie sie per Synology Cloudstation mit dem NAS permanent synchronisieren. Einmal pro Tag werden die Daten des NAS dann auf eine externe USB-Festplatte gesichert. Somit habe ich für alle Daten eine saubere 2stufige Backup-Lösung.

Über diese Lösung hinaus brenne ich viertel- bis halbjährlich oder bei Bedarf noch DVDs oder BluRays mit den Daten. So dass ich auch bei in einem Worst-Case wie elektromagnetische Überspannung, brutalen Viren oder ähnlichem nur wenig Daten verliere. Bisher funktioniert das seit vielen Jahren ziemlich gut. Ich habe noch nie Daten verloren.

Wie sieht es bei euch aus?

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Kommentare (4) Schreibe einen Kommentar

  1. Na bei dem Aufwand wuerde ich auch erwarten, dass nie Daten verloren gehen !
    Fuer den privaten Gebrauch reicht es mir bisher von Zeit zu Zeit manuell auf externe Festplatten zu kopieren, die ansonsten nicht angeschlossen sind.
    Damit erschlage ich auch Probleme wie Blitzeinschlag oder Virenbefall, da die Platten die meiste Zeit halbwegs sicher im Schreibtisch liegen.
    Ansonsten : mails liegen auch erstmal 2 Jahre auf dem mailserver und Fotos und bearbeitete Videos auf dem Rootserver – also auch bei einem Brand ist dann nicht alles weg.
    Beim regelmaessigen automatischen Sichern muss man auch darauf achten, dass man nicht immer nur die aktuelle Version hat – sonst hat man eben kein Backup, sondern nur eine Spiegelung. Wenn ich wichtige Daten in einer Datei aendere und die nach einem Tag automatisch auch im Backup sind, kann ich die Daten auch dort nicht mehr herstellen. Beim automatischen Sichern muss ich also auch immer den Platz fuer unterschiedliche Versionen einplanen.

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  2. Wie ich schon bei der RAID-Frage geschrieben habe, kommt man als privatnutzer ohne ein regelmässiges backup meiner Meinung nach nicht aus. Ich nehme dazu einfach eine USB-Festplatte, die ich ab und zu an mein NAS anschliesse und die Daten dann einfach drauf kopiere. Ist nicht so ausgefeilt wie Kais Lösung, funktioniert aber auch.

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  3. Backup kleine Frage große Antwort.

    Zur Übersicht bei mir stehen 8 Hardwarelösungen die mit Hyper-V Virtualisierungen macht. Insgesamt laufen also 12 Server davon 8 Virtuell auf mehrere Host verteilt. Hiervon werden zwei mal Täglich mit Veeam Inkrementelle Backups gemacht auf ein Medion NAS im Raid1 und jeweils am Sonntag ein Vollbackup. Da im Server Umfeld bei mir noch zwei DC laufen, müssen diese auch gesichert werden, dies geschieht zur jeder vollen Stunde auf mein Synology NAS im Raid 5. Jetzt noch zu den Benutzern die sich auf den Terminalservern anmelden bekommen ein Laufwerk vom Synology NAS durchgereicht, auf dieses Laufwerk können die Benutzer auch per Handy-App Fotos und alles erdenkliche hochladen.
    Die Windows Backups–> Medion NAS Raid 1
    Benutzerlaufwerke/Profile und DC –> Synology NAS Raid 5

    Hardware
    -4 Synology NAS 12 Tb = 24TB
    –> zwei davon an anderen Standorten
    -Medion NAS 6 TB
    -Server Hardware 6 Tb mit ca 250GB RAM

    Um die 3,2,1 Strategie zusammenzufassen bei mir:
    Regel 3: Die Dateien liegen auf mehreren Systemen Verteilt:
    -Windows Backups: Medion NAS
    -DC/Benutzerprofile/Benutzerlaufwerke/Handy-APP: Synology NAS 12Tb
    -HDD im Windows Server

    Regel 2
    Dateien liegen auf unterschiedlichen Medien
    -Windows Hyper-V Host machen Backup auf Medion NAS
    -Medion NAS macht Backup auf Synology NAS1
    -Synology NAS2 macht Backup auf Synology NAS2

    Regel 1
    Backups an unterschiedlichen Orten
    – Synology NAS1 Repliziert sich mit VPN Verbindung an einen Externen Synology NAS (Anderer Ort)
    – Synology NAS2 (Backup) Repliziert sich mit VPN Verbindung an einen Externen Synology NAS (Anderer Ort)

    Gut nun sagen einige ganz schön übertrieben und riesen Aufwand für Daten.
    Aber ich sage mir. Lieber ein kleiner Schisser, als später keine Daten wiederherstellen zu können.

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  4. Hallo Paul,

    hast Du schon mal überprüft, ob deine Daten auch korrekt gespeichert wurden?
    Moderne Platten >= 8 TB sind da ziemlich buggy.
    Ein Mirroring Controller (z.B. RAID 1) bemerkt das natürlich nicht.
    Selbst wenn der Controller im Hintergrund die Dateien vergleichen würde, könnte es nicht sagen auf welcher Platte der Fehler ist.
    Alles außer RAID 0 ist Augenwischerei – aber es lässt die Leute schlafen.
    Mich jedenfalls nicht. Ich mache meine Backups manuell auf mindestens drei verschiedenen RAID 0 Systemen. Wenn zwei Dateien unterschiedlich sind, vergleiche ich sie mit dem Dritten Backup. So wird die fehlerhafte Platte entlarvt.
    All dies geschieht außerordentlich komfortabel mit dem Total Commander.
    Menüpunkt: Befehle->Verzeichnisse Synchronisieren …
    So ein Vergleich von z.B. 16 TB kann schon einmal eine Woche dauern.

    Beste Grüße
    Bernd

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